Überhaupt irgendwelche Worte finden

Heute schon wieder ein Tag, an dem alles ganz schlimm war, obwohl ich mir noch nicht mal den Kopf am Auto oder überhaupt irgendwo angestoßen habe, also noch nicht.
Herrje.

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Zwei Säcke Nüsse gesammelt. Und da lagen noch zwei herum. m hat es ja noch nicht so mit dem Reden, aber Nuss sagt sie schon.

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Gestern Abend ein Konzert besucht, Fleurine & Boys from Brazil. Nun. Das war mehr so Gute-Laune-lass-uns-tanzen-Musik und tatsächlich wurde sogar getanzt, Fleurine und einer der Boys, so richtig mit in der Luft herumwirbeln und alles.
Das Publikum saß dummerweise auf Stühlen fest, die Stühle hatten die Eigenschaft, ganz fürchterlich zu knarzen, sobald man sich nur einen Zentimeter bewegt hat. Erstaunlicherweise bewegen sich die meisten Leute bei Konzerten ja überhaupt nicht, schon gar nicht, wenn sie sitzen.
P. neben mir hat Schluck um Schluck seinen Rotwein geleert, ich glaube, er hätte gern mehr im Glas gehabt und so im Nachhinein betrachtet, hätte mir ein Glas Rotwein vielleicht auch gar nicht geschadet.
Das Schönste am Konzert, da waren der MMM und ich uns einig, das Schönste war das Akkordeon. Erstaunlich, wie eintönig man ein Akkordeon spielen kann. Eintönig ist jetzt sehr sachlich und buchstäblich gemeint und überhaupt nicht „boah, wie langweilig.“

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An den Wänden des Konzertsaals hingen großformatige Bilder irgendwelcher Jazzmusiker und als ich die so anschaute, merkte ich, dass ich nun auch schon damit anfange, Frauen zu zählen (wie zum Beispiel Anne Schüssler).
Es gab nämlich keine (Frauen auf den Bildern).

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