Mittwoch

Heute mal wieder sandstrahlen. Zum zweiten Mal beim neuen Zahnarzt und dieses Mal ernsthaft darüber nachgedacht, doch den weit(er)en Weg auf mich zu nehmen und zur alten Zahnärztin, beziehungsweise ihrer Mitarbeiterin, Frau M., zurückzukehren. Nur fürs Sandstrahlen. Denn bei Frau M. ist das ein Wellnesstermin, vergleichsweise. Beim neuen Zahnarzt mehr die Kategorie: „Vom Bulldozer überfahren.“
Die Behandlung selbst, das ginge ja noch. Ist zwar auch rabiater, aber gut, dafür hat man es auch schneller hinter sich.
Aber das drumherum. Da mangelt es.
Frau M. nämlich unter anderem alle zwei Minuten so: Wollen Sie vielleicht mal ausspülen?
Ich will immer ausspülen.
Heute irgendwann nachgefragt deswegen, ging dann natürlich auch und natürlich könnte ich öfter fragen, aber nun. Beim Wellness muss ich nicht nachfragen.

Vielleicht aber schon eine Lösung für dieses Problem gefunden, denn, später am See, da erzählt M. von der Tochter von E., die hätte doch eine Praxis aufgemacht, nur für Zahnreinigung und so, hier in der Nähe.
Das Internet weiß davon nichts, aber es war auch nicht ganz klar, ob die Tochter nun R. oder I. heißt und ihren alten Nachnamen hat sie vermutlich auch nicht mehr.
Aber Ha!, auf dem Nachhauseweg (vom See) fällt mir ein, dass der Bruder der R. und/oder I. ja direkt gegenüber wohnt. Der wird das wohl wissen.
Übernächstes Mal Sandstrahlen wird also alles ganz anders. Nächstes Mal noch nicht, ich Heldin hatte nämlich schon vor dem Sandstrahlen gleich den nächsten Termin ausgemacht. Könnte ich natürlich noch ändern, aber ach.

Beim Zahnarzt selbst fühle ich mich dagegen gut aufgehoben. Der kam nämlich auch noch dazu, zur Kontrolle und weil mein Problemzahn immer noch herumproblemt. Der Zahnarzt hatte da noch eine Idee, mal sehen, ob er ihn kleingekriegt hat, den Zahn.

Da fällt mir ein: Lieber vermutlich mitlesender L.:
„Ein Ei und ein Brownie, bitte.“
Macht es Sinn, dass ein Zahnarzt das zur Assistentin sagt? Falls ja, bitte ich um Aufklärung.
Ich hätte natürlich nachgefragt, aber kaum sagte er (der Zahnarzt): Alles gut, auf Wiedersehen, bis zum nächsten Mal, schon vergesse ich, was ich noch hätte fragen wollen und weg, nichts wie weg.

In diesem Fall an den See.
Sehr merkwürdig, diese See-Sache. Bestes Wetter heute, angenehm warm, sonnig, aber nicht zu sehr, Sommerferien auch noch und der See, also das Wasser, noch nicht kälter als vor vier Wochen (zumindest mein Eindruck). Aber kein Mensch da, also kaum einer. Wo sind die alle? Ist mir ja auch recht, viel mehr See für uns ganz allein, aber verstehen tu ich das nicht.
Wir kauften das letzte Nucki-Nuss, die vorletzten Cola und Hurra, Pommes gab es auch noch. Sehr gute Pommes machen sie am See.

Wie wir so am Wasser stehen und Fische fangen (Naaaain!, würde m sagen), kommt plötzlich Wind auf. Dann noch mehr Wind und fünf Meter vor uns stiebt das Wasser auf einmal kreisrund in die Höhe. Fliegende Fische?, dachte ich noch, aber das kreisrunde Wasserschäumen wirbelte weiter. Ein Mini-Tornado. Hatte ich auch noch nie gesehen. Muss ich auch gar nicht wiedersehen, war nämlich tendeziell eher unheimlich, obwohl mini und flugs vorüber gezogen.

m schläft auf der Heimfahrt natürlich im Auto ein und ist später nicht sonderlich begeistert davon, ebendort und ziemlich verschwitzt wieder aufzuwachen.

Später fällt mir ein, dass wir ja grillen wollten und nachdem der Hofladen auf dem Weg zum See dummerweise nur Do, Fr, Sa offen hatte, hatten wir nun weder Maiskolben noch Zucchini (aber Bratwurst, Steak und Käse). Das heißt doch, wir hatten die verkümmerte Zucchini aus unserem Garten, das wäre immerhin eine Gabel voll für mich und eine für den MMM geworden. Ich beschloss dennoch, einfach mal nebenan nachzufragen, was der Zucchini-Überschuss gerade so mache. Tada!, schon hatten wir eine sehr ordentliche Grill-Zucchini. Super Sache, dieses nebenan, immer wieder aufs Neue.

Zwischendurch noch Tomaten geerntet. Ha! Die eine Sache in unserem Garten, die nicht verkümmert ist, ganz im Gegenteil. Also nun ja, teilweise doch. Drei von vier Tomatenstöcken stehen nämlich vor dem Haus, den ganzen Sommer über haben wir da vielleicht zwanzig Tomaten geerntet. Insgesamt. Aber einer von vier Tomatenstöcken steht hinterm Haus und Ha!, tut so, als wäre er fünf Tomatenstöcke auf einmal. Mjam!, würde m ganz zu recht sagen.

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