Pommes ohne Hühnchen.

Was ich mir aufschreibe, das merke mir. Zumindest war das früher so, in der Schule, als ich noch Spickzettel schrieb mir notierte, was ich lernen sollte.

Da ich mir heute etwas merken will, um den gleichen Fehler in drei Jahren nicht erneut zu begehen, schreibe ich also über Pommes und den Hühner-Fred; dieser Blogeintrag fällt daher unter Banalitäten Belanglosigkeiten des Alltags, wobei, man könnte sich fragen, ob nicht jeder Blogeintrag – ach, egal, ich habe Sie hiermit gewarnt.

Das ist nämlich so:
Einmal alle drei Jahre treffen die Umstände dergestalt zusammen, dass ich mir beim Hühner-Fred Pommes kaufe.
Der Hühner-Fred hieß im aktuellen Fall gar nicht Hühner-Fred, sondern Suleimans Hühnchengrill (oder so ähnlich), fällt aber trotzdem unter die Kategorie Hühner-Fred, Sie wissen schon, diese Imbisswagen, die meist vor einem Supermarkt herumstehen und hundert Meter weit nach Hühnchen(fett) riechen.
Ich kaufte also Pommes, zum Mitnehmen und jetzt kommt das, was ich mir merken will – kaufe niemals Pommes beim Hühner-Fred, außer, die Wegstrecke vom Hühner-Fred-Pommeskauf bis zum Hühner-Fred-Pommesverzehr lässt sich in maximal fünf Minuten bewältigen.
Denn die Pommes, die beim Hühner-Fred, wo ich natürlich zwei, drei probiert hatte, noch genau richtig schmecken, nämlich schön knusprig, diese Pommes bekommt man in einer Warmhaltetüte. Damit sie auch eine halbe Stunde später, wenn ich endlich zu Hause angekommen bin und der Hunger von m gestillt ist, immer noch warm sind.
Dummerweise sind die Pommes dann überhaupt nicht mehr knusprig, sondern matschig und durchweicht, wer will die noch essen, ich nicht, da hilft noch nicht mal mehr Ketchup.

Vermutlich nützt das jetzt auch nichts, vermutlich müsste ich von Hand schreiben, damit es tatsächlich bei mir hängen bleibt.
Aber schaden wird es sicher auch nicht.

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