Brumm, Ole, brumm. Aber pscht!

m ist glücklicherweise dazu übergangen, Autofahren wieder mit Einschlafen statt Losbrüllen gleichzusetzen. Meistens jedenfalls. Die Bremslichterpanik ist daher ein klitzekleinwenig abgeflaut, so dass ich neulich, als wir in der Baustelle gefangen waren, auch nur ein klitzekleinwenig panisch wurde, als m aufwachte und – natürlich – losbrüllte. Ging dann aber gut aus.

Jedoch.
Früher, also vor m, war ich vermutlich die entspannteste Autofahrerin überhaupt.
Da zuckelt einer mit 30 durch die 70er-Zone? Mir doch egal, ich habe Zeit.
Überhaupt ist das mit der Geschwindigkeitsbegrenzung kein Problem, alles über 120 km/h ist sowieso eher anstrengend.
Eine dunkelorangefarbene Ampel? Da bleibe ich natürlich* stehen.
Diese Leute in den dicken Autos, die auf der Autobahnbaustelle links fahren, obwohl sie sich nicht an den LKWs vorbeitrauen? Da kann man sicher lustige Blogbeiträge darüber schreiben.
Die Ampel wird und wird nicht grün, weil erst die Straßenbahn von links, dann von rechts kommt, und danach alle anderen zuerst dran sind? Auch kein Problem, während der Wartezeit kann man sich durch sämtliche Radiosender klicken.

Das war überhaupt das einzige Problem: Nie kommt gute Musik im Radio.
Heute kommt überhaupt keine Musik mehr, das Radio ist nämlich aus. Denn wenn ausnahmsweise doch gute Musik käme, müsste man die natürlich laut hören und nun ja. Zu gefährlich.

 

* Nun ja. Seit ich mal geblitzt wurde.

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