Schauen Sie Ihrer Frau über die Schulter.

Als Neu-Eltern hat man, also wir, ja durchaus mal die eine oder andere Frage. Unter anderem: Wie hat man das mit dem Eltern-Sein eigentlich ohne Internet auf die Reihe bekommen?

Aber das Internet hilft nicht nur mit Rat und Tat, sondern wartet auch mit Seltsamkeiten auf.

Der MMM ist bei der Suche nach etwas ganz anderem* auf diesen Artikel gestoßen. Und schwankte anschließend zwischen Belustigung und Empörung.

„Wie kann der Vater jetzt helfen?“
In der Tat eine schwierige Frage. Wo er doch bisher weder einen Staubsauger in die Hand genommen hat, noch dazu in der Lage ist, Nudeln abzukochen. Geschweige denn eine Windel zu wechseln. Dazu soll er der Frau über die Schulter schauen, mit viel Glück und gutem Willen lernt er das Windeln wechseln dann eventuell auch.
Woher die Frau es lernt, das erfährt man nicht. Vermutlich muss sie es gar nicht lernen, ist sie doch eine Frau.

Und wenn er (also der Vater) ihr (also der Mutter) mal eine Pause verschaffen will, dann ab mit dem Baby zur Oma.
Mit ganz viel Glück darf der Opa vielleicht auch mal über die Schulter schauen.

 

* Wie das eben so ist, mit dem Internet – man sucht nach Ostereierfarben und drei Stunden später sieht man sich Videos über gestrandete Pottwale an.

Ein Gedanke zu „Schauen Sie Ihrer Frau über die Schulter.

  1. Dirk

    Männern muss man halt alles schonend beibiegen. Bloß nicht zu viel auf einmal.
    Deshlab finde ich den Artikel auch sehr männerkompatibel geschrieben:
    „Greifen Sie als Mann zum Staubsauger oder Wischmopp und fegen Sie den GRÖBSTEN Staub vom Boden …“
    Genau, weg mit dem groben Staubzeugs! Damit man wieder sieht, wo Kacheln sind, wo Holzfussboden, wo Teppich. Aber so eine Feinstaub-Schicht darf schon bleiben, damit die Frau nicht vergisst, dass sie das selbst nochmal …

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