Datschis in rosa und hellblau.

Erneut bringt mich der Bayrische Rundfunk zum Kochen. So ganz praktisch. Dieses Mal hörte ich die Sendung Notizbuch – Nah dran zum Thema: Wandel der Kochkultur – Schneller, bequemer, einfacher.
Fazit: Man kann heutzutage unbesorgt in Produktionsstätten von Kartoffelknödeln investieren, die Nachfrage nach Fertigprodukten wächst und wächst und wächst.

Kann doch nicht angehen, denke ich.
Vermutlich habe ich immer noch die Landfrauen im Sinn. Die machen ihre Knödel selbst.

Apropos Knödel, denke ich als nächstes. (Man kommt ja von einem zum anderen, gerade beim Thema Ernährung/Lebensmittel). Es ist noch ganz viel trockenes Brot im Schrank, da wären Knödel gar nicht schlecht (Lebensmittel wegwerfen? Das geht ja gar nicht).
Da ich keine rechte Lust auf Knödel habe, entscheide ich mich für Blumenkohldatschis*, die ebenfalls gut dafür geeignet sind, Schränke von Vorräten an trockenem Brot zu befreien.

Hoch motiviert will ich mich ans Kochen machen, stelle dann aber fest, dass es mir an wichtigen Zutaten fehlt, insbesondere am Blumenkohl.

Ich fuhr also erst einmal Einkaufen. Beim Einkaufen neige ich dazu, Zeit am Zeitschriftenregal zu vertrödeln, dieses Mal mit der Nido und Peter Praschl**. Ich las und hörte zum ersten Mal von Gender-Reveal-Partys. Angehende Eltern lassen sich von ihrer Ärztin einen verschlossenen Umschlag geben, darin steht das Geschlecht des Kindes. Den Umschlag geben sie an den Tortenbäcker ihres Vertrauen weiter, von diesem bekommen sie eine Torte, es gibt eine Party, irgendwann wird die Torte angeschnitten und – Überraschung – das Innere der Torte ist entweder blau oder rosa.

Sachen gibt’s.

Hauptsache gesund, würde ein mir gut bekannter Landmann sagen.

 

(…)

 

Nein, tut mir leid, es kommt keine Pointe mehr. Ich habe gerade anderes zu tun, Blumenkohldatschis anfertigen, beispielsweise.

 

* Datschi = Frikadelle
** Sehr gern würde ich noch den Titel des Artikels nennen, allerdings ist er meinem Gedächtnis entfallen und online nicht aufzufinden.

Ein Gedanke zu „Datschis in rosa und hellblau.

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