Dörte und die Krähenfeder.

Ich erwähnte ja schon, dass ich kürzlich erneut auf Liane Dirks gestoßen bin und auf ihr neues Buch, Sich ins Leben schreiben.
Das kommt zum richtigen Zeitpunkt, dachte ich und nutzte die Gelegenheit, die Buchhandlung meines Vertrauens aufzusuchen.

Wie es der Titel verspricht, fordert das Buch zum Schreiben auf.
Was zuerst sogar richtig gut klappte, dann aber nicht mehr, als nämlich mehr oder weniger versteckt dazu aufgerufen wurde, Träume, Ziele, Sehnsüchte, Visionen zu benennen, beziehungsweise aufzuschreiben.

Das Thema hatte ich eigentlich längst abgehakt, nicht, weil ich schon sämtliche Träume, Ziele, Sehnsüchte, Visionen benannt und aufgeschrieben oder gar erreicht hätte, nein, weil sich sämtliche Träume, Ziele, Sehnsüchte, Visionen äußerst bedeckt halten und es ziemlich frustrierend ist, vergeblich nach ihnen Ausschau zu halten.

Das Thema war also abgehakt oder vielleicht eher in die dunkle Ecke geschoben, in der sich die Träume, Ziele, Sehnsüchte, Visionen versteckt halten. Das Buch hatte nun mit einem kleinen Licht dort hineingeleuchtet und so kam es (unter anderem) dazu, dass ich mir heute, auf der allnachmittäglichen Spazierrunde etwas wünschte, nämlich etwas zu finden.

Das war dann allerdings auch eher frustrierend, ich kam nach Hause zurück und hatte den Eindruck, rein gar nichts gefunden zu haben.

Später, auf der allabendlichen Spazierrunde fand ich tatsächlich etwas, nämlich eine Krähenfeder (zumindest glaube ich, dass es eine war) und ich dachte mir so: Hm.
Vielleicht ist es doch ein allzu seltsamer Zufall, auf der allnachmittäglichen Spazierrunde ausgerechnet Dörte getroffen zu haben, noch dazu auf dem Friedhof.
Verstehen Sie jetzt (vermutlich) (großteils) nicht, die Sache mit dem seltsamen Zufall, es hat mit der Taubengeschichte zu tun, die ich kürzlich auch schon mal erwähnt hatte.

Hatte ich also doch etwas gefunden. Und jetzt diese Krähenfeder, da denke ich natürlich sofort an Sam.

Als nächstes sollte ich mir vielleicht einen Baustrahler wünschen, 500 Watt, mindestens. Um all die dunklen Ecken auszuleuchten.

Was mache ich eigentlich so am 23. September?

Auf besonderen Wunsch (*hust*) einer lieben Leserin.

Der Tag begann relativ spät, ich habe schon wieder vergessen, wann das eigentlich war, vielleicht so gegen sieben? Der MMM übernimmt die Morgenbespaßung, ich darf weiterschlafen. Bis mich das Gezeter weckt. m hat neuerdings keine Lust mehr auf Windeln wechseln. Wo man doch auf dem Wickeltisch so gut herumturnen kann.
Möge diese Phase fix vorbeigehen.

Kurz was trinken, essen und m davon abhalten, all die unerlaubten Dinge zu tun.
Dann ausgiebig duschen, während der MMM und m zum fröhlichen Bäcker gehen und lustige Hunde treffen.

Keine Ahnung, was danach passiert ist. Irgendwann habe ich die Küche aufgeräumt, also hauptsächlich Spülmaschine ausräumen, Spülmaschine einräumen; die Spülmaschine übt eine faszinierende Wirkung auf m aus, man kann sich so schön daran hochziehen (ist erlaubt), hineinbeißen (ist nicht erlaubt), dreckiges Geschirr anfassen (raten Sie mal) oder am Geschirrkorb ziehen (und damit umfallen).

Früher so: Drei Tage lang stapelt sich schmutziges Geschirr (geht heute nicht mehr, weil zu wenig Töpfe, außerdem muss man sich ja irgendwie beschäftigen). Dann: Spülmaschine auf, Oh, die ist noch voll, erst mal alles ausräumen, danach in aller Ruhe Zeug von überallher holen und in die Spülmaschine stecken.
Heute so: Erst mal auf der Ablage über der Spülmaschine Platz machen. m in den Flur setzen, zur Spülmaschine hechten, Spülmaschineninhalt auf die freie Ablage stapeln. Die herbeigeeilte m davon abhalten, mit dem Geschirrkorb umzufallen, Spülmaschine schließen. Zeug auf der Ablage in die Schränke räumen. Nun das schmutzige Geschirr auf der Ablage stapeln, schön vorsortiert, damit das Einräumen schneller vonstatten geht. m in den Flur tragen, zur Spülmaschine hechten, u.s.w.

Der bedauernswerte MMM hat in der Zeit das Bad geputzt. m und ich haben unseren Teil dazu beigetragen und die Badematte in die Wäsche gesteckt.
Und diesen ganzen Kleinkram gemacht (also ich, währenddessen m davon abgehalten, unerlaubte Dinge zu tun). Zwei Millionen Kuscheltiere vom Sofa in einen Pappkarton umgezogen. Zwei Millionen Zeitungsfitzelchen eingesammelt und zum Müll getragen (nach Hunden und Spülmaschinen stehen Zeitungen bei m ebenfalls ziemlich hoch im Kurs).
Beim Augenarzt angerufen, ganz erstaunt gewesen, dass da jemand drangeht. Was wollen Sie denn bei uns? Ja, weiß ich eigentlich auch nicht, die Kinderärztin meinte, wir sollten.
Im Januar hätten wir einen Termin, ach, warten Sie mal …
Am Montag(!) einen Termin bekommen.
Zeug gerichtet, damit wir das später nur noch ins Auto tragen müssen.
Zwischendurch oder danach gab es Essen, m nicht wiederzuerkennen, gerade noch bekennende Brei-Verweigerin und überhaupt, Essen, nö, lieber nicht, aber vor ein paar Tagen hat sie ihre Taktik geändert.
Nach dem Essen großes Augenreiben und Wäh, wir also auch unsere Taktik geändert und den Aufbruch nach vorne verschoben, weil schlafen kann sie dann ja im Auto.
Also theoretisch.
Das mit dem Autofahren klappte mal wieder nur so mittelgut, zwei Stops und einige mitleidige Blicke (an uns) später, kamen wir dann aber doch am Ziel an, m war mittlerweile endlich eingeschlafen, wurde von einem Hund begrüßt geweckt und hey, von einem Hund geweckt werden, ist dann auch nur so mittelgut, lustige Hunde hin oder her.

Es dauerte dann auch nur so ungefähr eine Stunde, bis m sich einigermaßen akklimatisiert hatte, später gab es aber Brotrinde und Brotrinde kommt momentan nach Hunden und Spülmaschinen ungefähr an dritter Stelle.
Für uns gab es Schinkenbrote und Kuchen und einen Geburtstag gab es ja auch noch zu feiern, man kriegt kaum mehr was mit von all dem Trubel.

Hühner füttern, Eier sammeln, einen Spaziergang machen (Boah, und ich dachte, in unserer Straße wird gerast).

Dann noch mehr Schinkenbrote, noch mehr Kuchen und noch mehr Trubel.

Irgendwann schafft es noch nicht mal mehr G, m aufzumuntern, Zeit, nach Hause zu fahren, Zeit, einzuschlafen (also m), aber nun ja, mittelgut, Sie erinnern sich. Ich ging in Gedanken schon wieder potentielle Rastplätze durch, dann aber doch Stille von der Rückbank. Ich traue der Sache nicht und singe noch eine Viertelstunde lang von Hamborger Veermastern, unserem Notfalllied, das in Notfällen dann doch nichts nützt, außer, dass es mich beruhigt, was ja auch eine gute Sache ist.

Glücklicherweise gab es keinen Notfall, wir konnten durchfahren und zu Hause musste ich mich noch ein wenig über die Parksituation aufregen, ich bekomme da immer Lust, vorne und hinten dranzudotzen, die sind doch selbst schuld, hätten ja auch mehr Platz lassen können, Platz ist nämlich genug da, nur eben nicht dort, wo er gebraucht wird. Geht dann aber auch so, man sieht es Ole zwar nicht an, aber einparken kann ich.

m versorgen, Auto ausräumen, Zeug versorgen, mich versorgen, der Meinung sein, es könnte jetzt genug Zeit verstrichen sein, um in Wettbewerbsergebnissenkommentaren zu schmökern, aber nein, ich muss mich erst noch anderweitig beschäftigen.
Dann aber doch und huch, schon wieder so spät, ich wollte doch früh schlafen gehen, denn morgen früh bin ich für die Bespaßung zuständig.
*seufz*

Bemerknisse, 4

1. verkackt (sorry, aber ist so)
2. Kreuzspinnen. Wir hatten mal eine vor dem Küchenfenster, da hatte man immer was zu schauen (die reinigen ihre Netze!), jetzt haben wir (mindestens) zwei im Garten, vorhin hat die eine gerade eine Wespe(?) eingewickelt, ruckzuck, und noch schneller dann die Mumienwespe außer Sichtweite gebracht, damit das Netz wieder unsichtbar wird.
3. Heiß. Zu heiß für den Wald (es geht bergauf). Der Wald ist neuerdings wieder unerreichbar geworden.
4. Haselnüsse.
5. Abbruchhäuser. Ich mag den Geruch von Abbruchhäusern. Überhaupt von Baustellen, dieses staubig-steinige. Ich mag auch den Geruch von Chlor und das Waschmittelregal im Supermarkt.
Schmetterlingsflieder mag ich nicht.
6. Kaum knistert man mit der Brötchentüte, wacht das Kind auf. Mist.
7. Wenn früh am Morgen das Eichhörnchen vor der Tür steht. (Später noch ein echtes gesehen)
8. Wenn früh am Morgen keiner mit der Brötchentüte knistert, das Kind aber trotzdem wach wird.
9. Tag des offenen Denkmals. Unerreichbar, da im Wald.
10. Jetzt wieder möglich: heiß warm duschen.
u.d.w.d.n.: Und dann haut es mich doch wieder weg. Das geht so leicht, es ist kaum zu fassen.

Bemerknisse, 5

1. Es läuft, es läuft, es läuft! Vielen Dank, Liane.
2. m fängt an, Küsse zu verteilen.
3. Scheint so, als müsste ich kalt duschen.
4. Wundersame Wolkenvermehrung, Evening Reis, Sun goes down, Weinernte läuft.
5. Dunst in der Luft. Scheint so, als hätte ich meine Brille nicht geputzt. Habe ich zwar auch nicht, aber daran liegt es nicht.
6. Haushaltswarenladen!
7. Meine Lieblingsmarktverkäuferin ist da und es stellt sich raus, dass meine Lieblingstomaten auch ihre Lieblingstomaten sind.
8. Der Biomais kostet so viel, wie sämtliche anderen Einkäufe zusammen. Na ja, fast.
9. N. hat einen Schnuller.
10. Heute keine Delfine im Buchladen.
u.d.w.d.n.: Die alte Dame auf der Bank.

(Bonus: Und jetzt auch noch der Rauchmelder.)

Bemerknisse, 6

1. Das Grab ist verschwunden. Oder doch nicht?
2. Die Apothekentasche. O. gibt den Klischeerentner.
3. Der Apothekenschreibtisch. Vertane Chance.
4. Die Frau vom Purzelzwerg vor dem Purzelzwerg. Vertane Chance, die zweite.
5. Das Bücherregal ist leer. Leer! Wo gibt es denn so etwas.
6. Die Süddeutsche Zeitung liegt noch da. Obwohl Freitag ist. Und der olle Griesgram da ist. Früher, als ich noch Zeit Muße hatte, wäre das nicht passiert. Vielleicht ist er auf Liebesromane umgestiegen.
Hihi.
7. Frau E. Lacht.
8. Frau S. auch.
9. Hurra, der MMM ist schon da!
10. Pizza. Seltsamer Zufall. Aber leider ohne Sardellen. Glücklicherweise auch ohne Thunfisch.
u.d.w.d.n.: Träume und so. Alles wie gehabt. Anscheinend habe ich was mit Ildikó von Kürthy gemeinsam. Na toll.

Was fehlen wird, wenn Du nicht mehr da bist, I

Derjenige, der mit einem einzigen Hallo so viel mehr sagt, nämlich:
Ich freu mich so, dass du da bist. Du musst gar nicht anders sein, du musst auch nichts tun, es reicht, dass du du bist, so, wie du bist, ist es genau richtig. Ich freu mich so, dass du da bist. Ich erwarte nicht, dass du kommst. Es ist schön, dass du kommst, aber ich erwarte es nicht. Ich freu mich so, dass du da bist.

Bleib noch ein bisschen. Ich freu mich so, dass du da bist.

Bemerknisse*, 7

Aus Gründen.

Es war einmal eine Zeit, in der ich andauernd irgendwelche Seminare besucht habe. Unter anderem eins bei Liane Dirks, das war eine feine Sache, aber darum geht es hier nicht. Das Seminar fiel mir nur wieder ein, als ich heute zufällig** zum zweiten Mal innerhalb von kurzer Zeit auf Sabine Asgodom stieß, die ich wiederum auf einem anderen Seminar schon mal live erlebt habe. Das war auch eine feine und vor allem lustige Sache, aber darum geht es eigentlich auch nicht. Worum es geht, weiß ich selbst nicht so genau, daher auch der Untertitel, der sagt alles oder eben nichts.

Jedenfalls, die Seminartage bei Liane Dirks endeten (oder zumindest war der Anreiz gegeben, sie damit enden zu lassen) mit dem Aufschreiben von zehn Dingen und dem: Und dann war da noch …
(Vielleicht waren es auch nur neun Dinge, vielleicht hieß das Und dann war da noch ganz anders – ist schon eine Weile her, ist aber im Grunde auch egal.)

Und diese zehn Dinge und das Und dann war da noch, das ist das, worum es hier gehen soll. Heute, morgen, so lange bis aus der 7 eine 1 geworden ist.

1. Der Mann mit dem Fahrrad in der Straßenbahn. Oder: m bringt alle zum Lächeln. Oder: Fahrradpedale – total spannende Sache.
2. Besen schwingen – total lustig (meint m). An Beppo Straßenkehrer denken.
3. Die Kürbispflanze, die sich um den Baumstamm herumgewunden hat.
4. Pfannkuchen.
5. Fahrrad, Fahrrad, Fahrrad fahr’n.
6. Endlich wieder ein öffentliches Bücherregal im Ort. Sogar eins, das nicht voller Readers Digest ist (noch?). Gleich zwei Bücher mitgenommen: Annette Pehnt, Ich muss los; Barbara Hall, Die Geigenlehrerin.
7. Der halbe, vertrocknete Regenwurm.
8. Sehnsucht nach dem Hellebächl.
9. Himbeeren.
10. Mandelstange!
u. d. w. d. n.: Der Abbruch einer Straßenbahnfahrt.

 

* Ich glaube, die Ehre dieses Wortes gebührt Frau Gminggmangg. Zumindest habe ich es dort zum ersten Mal gelesen.
** Serendipity, nicht wahr?

Pommes ohne Hühnchen.

Was ich mir aufschreibe, das merke mir. Zumindest war das früher so, in der Schule, als ich noch Spickzettel schrieb mir notierte, was ich lernen sollte.

Da ich mir heute etwas merken will, um den gleichen Fehler in drei Jahren nicht erneut zu begehen, schreibe ich also über Pommes und den Hühner-Fred; dieser Blogeintrag fällt daher unter Banalitäten Belanglosigkeiten des Alltags, wobei, man könnte sich fragen, ob nicht jeder Blogeintrag – ach, egal, ich habe Sie hiermit gewarnt.

Das ist nämlich so:
Einmal alle drei Jahre treffen die Umstände dergestalt zusammen, dass ich mir beim Hühner-Fred Pommes kaufe.
Der Hühner-Fred hieß im aktuellen Fall gar nicht Hühner-Fred, sondern Suleimans Hühnchengrill (oder so ähnlich), fällt aber trotzdem unter die Kategorie Hühner-Fred, Sie wissen schon, diese Imbisswagen, die meist vor einem Supermarkt herumstehen und hundert Meter weit nach Hühnchen(fett) riechen.
Ich kaufte also Pommes, zum Mitnehmen und jetzt kommt das, was ich mir merken will – kaufe niemals Pommes beim Hühner-Fred, außer, die Wegstrecke vom Hühner-Fred-Pommeskauf bis zum Hühner-Fred-Pommesverzehr lässt sich in maximal fünf Minuten bewältigen.
Denn die Pommes, die beim Hühner-Fred, wo ich natürlich zwei, drei probiert hatte, noch genau richtig schmecken, nämlich schön knusprig, diese Pommes bekommt man in einer Warmhaltetüte. Damit sie auch eine halbe Stunde später, wenn ich endlich zu Hause angekommen bin und der Hunger von m gestillt ist, immer noch warm sind.
Dummerweise sind die Pommes dann überhaupt nicht mehr knusprig, sondern matschig und durchweicht, wer will die noch essen, ich nicht, da hilft noch nicht mal mehr Ketchup.

Vermutlich nützt das jetzt auch nichts, vermutlich müsste ich von Hand schreiben, damit es tatsächlich bei mir hängen bleibt.
Aber schaden wird es sicher auch nicht.

Hoch auf dem gelben Wagen.

Eine der Herausforderungen des (Neu-)Eltern-Daseins: den Kinderwagen zusammenklappen.
Eventuell gibt es dafür zweitägige Einführungseminare, oder man bekommt eine dreihundertseitige Gebrauchsanweisung mitgeliefert, wenn man den Wagen auf offiziellem Weg erwirbt. Was wir nicht getan haben.

Tatsächlich haben wir für Wagen Nummer Eins trotzdem so eine Art Einführung bekommen:
VorherigerKinderwagenBesitzer: Warte, ich zeig dir noch schnell, wie man den zusammenklappt. Das geht so […] Nein, das war es nicht, hm, lass mich überlegen, vielleicht hier […] Nein, das war es auch nicht […] Hm, wie ging das noch gleich? Ist schon so lange her […]

Dann war es auch noch lange hin, bis wir den Wagen tatsächlich zum ersten Mal zusammenklappen wollten, ich hatte alles längst wieder vergessen, wusste nur noch, dass man irgendwo ziehen und drücken musste und dann – ganz wichtig! – musste irgendetwas einrasten, aber so weit kamen wir zuerst gar nicht.

Gestern dann Wagen Nummer Zwei, ganz ohne Einführung, nur mit dem Wissen, dass es gehen muss, dieses Zusammenklappen. Aber wie? Noch nicht einmal das Internet weiß alles, vermutlich, weil das völlig selbsterklärend ist, jedenfalls für alle anderen außer uns.
So ähnlich wie die Sache mit dem Reisebett, wobei, da konnte das Internet dann doch helfen.

Wir haben die Herausforderung schließlich gemeistert. Also ich, der MMM hatte gerade anderes zu tun. Heute morgen hatte er dann eigentlich auch etwas anderes zu tun, baute aber trotzdem den zusammengeklappten Wagen wieder auf (erstaunlich selbsterklärend), um ihn dann wieder zusammenzuklappen (zu wollen).
Ich wunderte mich derweil, wo er so lange bleibt und – als er wieder auftauchte – was es mit seiner genervten Miene auf sich hat.
Der Kinderwagen, sagte er.
Ist doch total einfach, sagte ich und bekam einen Lachanfall.
War es dann auch. Fürs erste.

Kinderwagen Nummer Eins haben wir schon ziemlich lange nicht mehr zusammengeklappt. Aber wir wissen ja jetzt, wie es geht.

*mit einem Lachanfall ab*