Re: Vom Büchermachen*

von:

*Den Titel verdanke ich diesem Beitrag auf dem Verserzähler.   Am 25. Oktober 1869 schrieb Isidore Ducasse, Autor der ›Gesänge des Maldoror‹ an den Verleger Verboeckhoven¹: »Was ich…

Heureka.

von:

Was ich am Schreiben total gern mag: Diese Augenblicke der Erleuchtung. Ein bisschen mag ich auch das Davor. Irgendwelche Dinge zu schreiben und keine Ahnung zu haben, was…

Nachdenken über das „eigene Thema“

von:

Nun ist es also geschehen. Es gibt das Buch, von dem ich schon lange geträumt habe. Zu sagen, es sei ein Best-of meiner Geschichten aus den letzten fünfzehn…

preiswert

von:

Wababbel – in eigener Sache. Der Autor des Blogs ‚Ekel und Ekstase‘ hat den renommierten Nachwuchsautorenpreis des Prenzlauer Bergs gewonnen – genauer: mit einem Text, der im Zuge…

Ein Kind ist geboren …

von:

… nein, kein buchiges. Und auch kein Projekt-Kind oder Dumme-Idee-Kind oder sonst was. Sondern ein richtiges Kind. So mit Armen und Füßen und ner Menge Ärger im Gepäck…

Wie man (nicht) schreibt.

von:

Gestern habe ich mal wieder einem Schriftsteller zugehört: Rolf Lappert im Gespräch mit Stefan Parrisius. Den Schreibtisch an eine leere Wand stellen, alles andere lenkt ab. Schreiben im…

Und was willst du so lesen?

von:

Ich lese keine Romane mehr. Die faszinieren mich meist nicht. Ich bin mehr so im Sachbuchbereich unterwegs. Und im Internet. Die Romane, die ich mal zur Hand nehme,…

Aus dem Schreiballtag – oder: Über das (Nicht-)Schreiben.

von:

Immer wieder frage ich mich, wie andere das machen, so ganz praktisch. Mit dem Schreiben. Manchmal finde ich Interviews mit Autoren, manchmal sagen diese Autoren Dinge wie: „Von…

Aus dem Gleichgewicht (i)

von:

Es scheint als reisten Künstler* immer in ein und dasselbe Land: Dem Land der Selbstzweifel. Mache ich mir etwas vor? Das ist doch alles Zeitverschwendung. Ist das gut…

Brief an die Kusine (I)

von:

Bisweilen, wenn ich der Kusine einen Brief schreibe¹, lege ich zuvor einen Entwurf an; formuliere einen Anfang oder halte die wichtigsten Gedanken fest, die ich ihr (und mir)…

Druck mich! Verlagssuche 2.0-15

von:

„Ich habe ein Buch geschrieben“, sagt Ottilie W. zu mir. Grundschullehrerin in Rente, patent, lebensklug und erprobt in Rechtschreibung und Aufsatzkorrektur. „Wer nicht?“, sage ich und jetzt schaut…

Skrupellosigkeit

von:

Im August 2001 saß ich im Arbeitsamt der Kreisstadt Mosbach, das damals noch Arbeitsamt hieß (Mosbach heißt immer noch Mosbach), und wartete auf einen Termin zur Berufsberatung, den…

Warum ich schreibe

von:

Meinen ersten und bisher einzigen Roman schrieb ich, als ich zwölf oder dreizehn Jahre alt war. Ich holte mir die alte Reiseschreibmaschine meines Vaters, eine graue Hermes Baby,…

Alle irre*

von:

Gerade erst haben wir im Literaturkreis „Das Buch des Vaters“ von Urs Widmer besprochen. Allgemeine Entrüstung über diesen Vater/Ehemann, der – aus dem Krieg heimkehrend – sofort an…

Puh.

von:

Mal wieder einen Anfall akuter Lebensuntüchtigkeit durchlebt und fast gänzlich überwunden. Das fehlende Quäntchen zeigte sich, als ich aus dem Haus ging und gegenüber die Nachbarin stehen sah….

Freiheit und Feigheit

von:

Ein Interview

Schafsköttel und Kuhfladen

von:

Ich hatte ja vor, was Längeres zu meinen Gedanken zu schreiben. Aber ich komme nicht dazu. Und kurz mag ich eh lieber. Also, es geht darum, dass ich…

U, E, Kopfweg (3): Der Unterhaltungsliterat

von:

Uuuuuuh …  ist ein schwieriger Fall. Die Unterhaltungsliteratur grenzt sich bekanntlich von der Hochliteratur (E) und der Trivialliteratur (TL) ab, aber auch innerhalb der U-Literatur gibt es Abstufungen….

U, E, Kopfweh (1,5): Mythenmetzsche Abschweifung

von:

Beim Sinnen über eine kleine Grafik (*klick*) überkam mich das Bedürfnis, noch etwas zur Wertung zu sagen. So denn … Gern wird dargestellt, dass die Trivialliteratur (TL) ganz…

Warum Bloggen so schwierig ist (3)

von:

Ich bin jung genug, um die neuen Medien zu begreifen und zu nutzen, und alt genug, um mich an eine Zeit vor Computern in jedem Haushalt zu erinnern….

„Bekenntnisse eines Literaturagenten“ und ein paar Fragen dazu

von:

Es steht überall. Auf neobooks, amazon, buch24, bei den Wortkriegern usw. usf. Ein 21seitiges, kostenloses Pamphlet mit dem Titel Bekenntnisse eines Literaturagenten: Eine Anleitung zur Karriere als Bestseller-Autor…

Warum ich meinen Blog mag (2)

von:

Untertitel: Weil ihn niemand liest. Hä? Dann kannst du ja gleich Tagebuch schreiben! Öhm. Nö. Ein Tagebuch ist mein! Blog nicht, er gibt vielleicht vor eines zu sein…

Dialog über das Geschichtenerzählen (I)

von:

– Eine Geschichte muss mich in ihren Bann schlagen, mich packen, mitreißen.

Warum Bloggen so schwierig ist (2)

von:

Was vorher geschah: (1) – Okay, sagen wir, die eine richtige Person hat deinen Blog gefunden. Supi. Aber was ist mit den anderen? Möchte ich überhaupt, dass die…

Ratio

von:

Die Relation von Schreibern, Malern, Musikern und vieler anderer Berufssparten zur Bevökerung hat sich seit Goethe und Schiller, seit Picasso, Dürer, Beethoven, Gaudi, Beatles, selbst seit Homer und…

U, E, Kopfweh (2): der Trivialliteraturautor

von:

Trivialliteratur ist, wie der Name schon sagt, trivial. Wer solches schreibt, muss also nicht viel können. Ha! Falsch. Der Autor von Trivialliteratur (im folgenden: TL) muss durchaus einiges…

U, E und Kopfweh (1)

von:

Eine der ewigen Diskussionen (nicht nur) unter Autoren ist die U&E-Diskussion. Wobei U = Unterhaltungsliteratur meint (und meist die Trivialliteratur gleich mit) und E = die ernsthafte, die…

Warum Bloggen so schwierig ist (1)

von:

In der Theorie klingt das super: Man schreibt sich was von der Seele – oder halt irgendwas – und alle möglichen Leute von überall auf der Welt können…

Es sind die Steine.

von:

Ich nehme einen tiefen Schluck aus der Bierdose und starre auf den Bildschirm. Er ist weiß. Weiß wie eine Leinwand, weiß wie ein Hochzeitskleid, weiß wie weiße Bermudas….

Was der Kater mit dem Schreiben zu tun hat.

von:

Nichts, natürlich.   Und damit wäre die Geschichte auch schon zu Ende. Die Autoren-sind-alle-ein-bisschen-seltsam-Version der Antwort liest sich allerdings folgendermaßen: Es ist jetzt schon eine Weile her, da…