Der Tlönfahrer

Der Tlönfahrer ist seit Juni 2014 im Netz und war zunächst ausschließlich als literarischer Blog gedacht, in dem der Autor als Person überhaupt nicht vorkommen sollte. Er bestand aus kurzen und längeren Prosatexten, Notizen zu Literatur und aktuellem Zeitgeschehen sowie Buchbesprechungen. Diese, zwischen 2014 und 2019 entstandenen Texte befinden sich alle im Archiv.

Jetzt, im Juni 2020, orientiert sich Der Tlönfahrer inhaltlich neu und wird fortan weniger Autoren-Blog sein, als eher ein Ort, an dem über Bücher und Texte nachgedacht wird.

In der Kategorie Aktuelles finden sich Rezensionen zu Neuerscheinungen, Kommentare und Berichte zu Entwicklungen auf dem Buchmarkt, interessante Links oder sonstige Hinweise auf Ereignisse, die irgendwie mit Büchern, dem Lesen oder dem Schreiben zu tun haben.

In der Rubrik Die Bibliothek findet man Essays über Bücher, Autorinnen und Autoren ohne Rücksicht auf Erscheinungsdatum oder Alter. Was ich hier schreibe, richtet sich rein nach meinen Lesevorlieben, dem was mir gefällt, was mich bewegt und berührt. Hier geht es mir nicht um Kritik oder Lob, sondern dem Versuch aufzuspüren, was in diesen Texten und Werken lauert, warum es bestimme Saiten in mir zum Klingen bringt und inwiefern sie taugen, Ansichten zu korrigieren oder neue Perspektiven zu eröffnen.

Die Lesenotizen schließlich sind eine Art Lesetagebuch. Da ich die – nicht immer vorteilhafte – Angwohnheit habe, mehrere Bücher gleichzeitig zu lesen, begleite ich mich selbst beim langsamen Voranschreiten in Romanen, Sachbüchern, Erzähl- und Essaybänden.

Was den Titel dieses Blog Der Tlönfahrer betrifft, so versteht er sich als Hommage an jenen Autor, der ganz am Anfang meiner intensiven Beschäftigung mit Literatur zu meiner ersten großen Leseleidenschaft wurde und es heute noch immer ist. Der Name steht aber auch für die Kraft von Geschichten, wie sie in unser Leben eindringen und es verändern können, wie aus dem Gelesenen eine Welt entsteht, die so real wirkt, dass man meint, sie buchstäblich bereisen zu können.

Der Autor…

…heißt Sven Koether, wurde im Mai 1967 im Taunus geboren und ist nach Lebensphasen in Hamburg, im Sauerland, in Ecuador, in Spanien und in München schließlich am Rand der Eifel sesshaft geworden. Der Umstand in einer christlich-fundamentalistischen Sekte groß geworden zu sein und in deren Gedanken- und Gefühlskorsett fast vier Jahrzehnte verbracht zu haben, hat keinen unwesentlich Einfluss auf sein Schreiben und seinen Blick auf die Welt.  Er ist ein empathischer Nihilist und hält den Menschen für einen evolutionären Irrweg  und diese Welt für unrettbar.

Im Oktober 2016 veröffentliche Sven Koether den Erzählband „Das Albgeräusch“, herausgegeben vom Zuckerstudio Waldbrunn.

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