Der Tlönfahrer

Der Tlönfahrer ist seit Juni 2014 im Netz und war zunächst ausschließlich als literarischer Blog gedacht, in dem der Autor als Person überhaupt nicht vorkommen sollte. Dieses Konzept wurde aber im Laufe der Zeit aufgeweicht, einmal mit der Textreihe „Welches Geräusch machen Weltbilder, wenn sie zusammenbrechen?“, später mit der Rubrik „Selbstgespräche“, die mittlerweile den Titel „Tlön’s Blog“ hat und Texte und Notizen enthält, die des Autors ganz persönliche Sichtweise auf Politik und Gesellschaft widerspiegeln und als solche keinen literarischen Wert beanspruchen.

Die Bezugnahme auf Jorge Luis Borges „Tlön“ ist nicht nur Referenz oder ein Hinweis auf literarische Vorlieben, sondern eine Ortsbetimmung des Denkens, welches den hier veröffentlichen Texten zugrunde liegt. Dass es nicht um Nachahmung geht, versteht sich von selbst und ist auf den ersten Blick ersichtlich.

Die Frage, was hier nun erdacht und was Wiedergabe tatsächlicher Geschehnisse ist, muss, um die fragile Balance des Universums nicht zu gefährden, natürlich unbeantwortet bleiben.

Ein Interview mit dem Tlönfahrer findet sich hier.

Der Autor…

…heißt Sven Koether, wurde im Mai 1967 im Taunus geboren und ist nach Lebensphasen in Hamburg, im Sauerland, in Ecuador, in Spanien und in München schließlich am Rand der Eifel sesshaft geworden. Der Umstand in einer christlich-fundamentalistischen Sekte groß geworden zu sein und in deren Gedanken- und Gefühlskorsett fast vier Jahrzehnte verbracht zu haben, hat keinen unwesentlich Einfluss auf sein Schreiben und seinen Blick auf die Welt.  Er ist ein empathischer Nihilist und hält den Menschen für einen evolutionären Irrweg  und diese Welt für unrettbar.

Im Oktober 2016 veröffentliche Sven Koether den Erzählband „Das Albgeräusch“, herausgegeben vom Zuckerstudio Waldbrunn.

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