Kiki (35)

Jemine hatte ihn nicht eintreten hören. Sie saß im dunklen Wohnzimmer, das Licht des Fernsehers fiel auf ihr Gesicht.

Kiki hängte seine Jacke an den Haken, nahm das Geschenk – was für ein Geschenk, soll hier nicht gesagt werden – und trat in den Türrahmen. Jemine drehte sich zu ihm. »Was willst …«, begann sie; dann bemerkte sie den Ausdruck in seinem Gesicht und sprang auf. »Du siehst ja fürchterlich aus, was …« Sie nahm sein Gesicht in beide Hände und Kiki ließ es geschehen; dann legte er ihr den Zeigefinger auf den Mund. Ein Schatten fiel von ihm ab.

»Weißt du«, sagte er, »ich wollte schon immer mal nach Spanien.«

Ende

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