vierundzwanzig

»Eine sprechende Dose im Getränkehalter ist doch etwas verwunderlich, finden Sie nicht auch?«

»Man gewöhnt sich daran.«

»Ich habe eigentlich Sie gefragt.«

»Wen?«

»Na, Sie.«

»Ach so. Und wer sind Sie?«

»Er ist der, der eben gesprochen hat.«

»Ich?«

»Nein.«

»Oder etwa du?«

»Ich … äh, ich weiß es nicht genau.«

Solche Gespräche sind es, die mich erstens bei Laune halten und zweitens endlich wieder voranbringen. Mithilfe des Polizisten wäre es auch leichter, über die Grenze zu kommen. Außerdem hat er eine Pistole, und damit geht alles schneller und vor allem: seinen gewohnten Gang, ich meine, es geht alles so weiter, wie es angefangen hat. Wem das eigene Blut dabei hilft, seinen Weg in die Welt zu finden, der sollte auch weiterhin der Spur des Blutes folgen. Ob nun das eigene oder fremdes – das hängt doch alles zusammen. Der Polizist ist für meine Pläne auch sofort Feuer und Flamme. »Wir müssen ja nicht einmal Geld verlangen. Geld ist ohnehin nur hinderlich im weiteren Verlauf.«

Genau meine Meinung. »Es geht ja nur um den Spaß. Und man kann auch nie wissen, was das für Geld ist, das einem in der Bank angedreht wird.«

»Glauben Sie mir, ich könnte Ihnen da Geschichten erzählen … Farbpatronen, die das Geld unbrauchbar machen und solche Scherze.«

»Ich freue mich auf die Gesichter der Leute, wenn ein Polizist eine Bank überfällt; noch dazu, ohne Geld zu verlangen.«

»Ja-haha, das wird lustig.«

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