Frühjahr, Katzenbuckel


Meinen Traum beschreiben – über meine wachen Minuten die Haut spannen, die ich vom Körper meines Schlafes zog, einweichte, in einer Lauge aus Kalk und Schweigen, bis alles daran lösbar und verständlich scheint, eine Fläche aus hellem Inkarnat, auf der alles sichtbar werden müsste, scharf umrissen, solange ich es im Kontrast zum Menschlichen formulierte; solange ich schriebe, als wäre das Wort wichtiger als sein Grund, nur weil es lesbar wäre.

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