Berlin, Buchstraße, 2008

 

Seit du einmal stehenbliebst und nach einem Wort suchtest – als wäre es ein Ding und fände sich, wo es entfiel – säumt dein mit jedem meiner Schritte aufgegriffenes Verharren die Gehsteige der Stadt, die ich mir nie erschrieben habe; an deren Oberfläche ich mich stets bewegte – im Irrtum, ein Muster zu weben, tatsächlich: den Fäden der Netzspinne nach – gäbe es die Unterführung nicht, die ich durchquere, manchmal, und du weißt warum.

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