Vom Nichtwählen

Ein Wächter stehst du am Tor des auf sich türmenden Dichtwerks,
Und wägst gewissenhaft ab, und du winkst
Hinein, was brauchbar dir scheint, und andrem hemmst du die Schritte,
Und irrst – lass‘ ein, was auch immer dir naht,

Ein kunterbuntes Gewirr von ganz verschiedenen Dingen,
Das sich um menschliche Regeln nicht schert:
Aus Regeln sprießt dir, Poet! die Ordnung auf in den Versen,
Und wurzelt tief, und du wirst sie nicht los.

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