Anagramm-Geplauder (3)

Romantik ist ein Wort vieler Bedeutungen, als Anagramm-Quelle aber nicht sonderlich ergiebig?! Schaut man trotzdem, was sich machen lässt, stößt man auch auf einen Ausdruck äußerster Nicht-Romantik: Arm in Kot.

Derlei beiseite lassend, müsste man schon einige begriffliche Vorbereitungen treffen, sollen andere Anagramme Sinn ergeben … Versteht man „Romantik“ zum Beispiel nicht als eine „kulturgeschichtliche Epoche“, sondern als einen „sentimentalen Zustand des Gefühlsreichtums“, und nimmt man „Akt“ als den „Geschlechtsakt beim Menschen“ (alle Bestimmungen: Wikipedia), und schätzt man schließlich Rom als einen Ort ein, der „romantisch“ sein kann (eine Google-Suche lässt da durchaus hoffen): dann kann man, nach all diesen Vorbereitungen, einen kleinen begriffsbestimmenden Text wagen wie den hier:

Romantik:
Akt in Rom.

Aber das ist sicherlich ein Ertrag, der dem Aufwand wenig angemessen ist.

Obwohl, „kulturgeschichtliche Epoche“ – da gibt es auch eine anagrammatischen Widerspruch, gewissermaßen: Rom, Antik, Romantik – Welcher Begriff passt nicht in diese Reihe?! „Sesamstraße für Fortgeschrittene“, ich weiß; auch schlicht in der Art der Anagrammverfertigung …

Stimmungsbilder lassen sich vielleicht noch finden:

Karton / im
Kamin / rot /
Romantik

Auch kleine Szenen lassen sich entwerfen, verschiedene:

Im Karton:
Romantik.
Martin: „Ok,
Oma, trink!“

Aber gleichgültig, welche man wählt: Alle sind eher traurig als romantisch …

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