Notizen (114)

Ein Satz wie ein Ast. Ein Ast wie eine geborstene Rippe im Familienstammbaum. Mit meinen Sätzen bin ich per du: Ihr die Nägel, ich der Sarg. Vor der Rodung, die meine Existenz in die Reihen meiner Ahnen geschlagen hat, gehe ich in den Anschlag der Schreibmaschine und warte, bis der Satz und meine Atmung verflachen. In meinen Sätzen bin ich perdu.

Wenn man »Ende« unter einen Text setzt, lässt man ihn dann verenden?

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