(Ver)schlafen

Ich schlaf nicht ein, ich schlaf nicht ein, mal wieder,
und dröhnt dabei ein dumpfer Ton im Ohr,
dreh ich mich rum und num im Bett hier.

Am Morgen komm ich nicht daraus hervor,
dreh mich dann endlich wohlig, ungenervt,
und träume schlafend einen bessern Sommer.

Doch geht’s dem Jahr, fast möcht ich meinen, ähnlich.
In seinen Ohren sauste Wind des nachts,
nun schläft es morgends und verspätet sich.

Sein Biorhythmus ist gestört, der Frühling
stellt den Wecker aus: „Dies Klingeln,“
sagt er, „am frühen Morgen gilt nicht mir.“

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