Aus einer Schublade

„Alles ist möglich, denke ich trotzdem jedes Mal aufs Neue, aber dann bleibt doch wieder alles gleich und es ist ja auch gut wie es ist, irgendwie,“

Ich hatte dieser Tage eine Schublade ausgemistet. Darin fand ich unter anderem alten Zeugs diese Flyer, die ich vor fast zwanzig Jahren gemacht (auf Schreibmaschine noch, und im Copyshop kopiert. Immerhin gab es den damals schon in der Stadt) und verteilt hatte. Alles ist möglich, redete ich mir damals zu.

Dann kam als einzige die Besitzerin des Ladens, wohin ich kürzlich nach und nach 40 Eimer Äpfel brachte, um sie draussen auf einer Bank den Leuten zum Mitnehmen anzubieten, umsonst. Sie kaufte damals einen Schal für ihren Mann. Und weiss das noch.

Das war einer der Ansätze, die immer wieder ins Leere liefen. Jetzt habe ich auch den Etsy Shop zugemacht. Denn ich wollte nie erfolgreich sein, nicht tun, was man dafür tun muss. Das weiss ich schon länger. Bei dem Gedanken, ich wäre mit etwas erfogreich geworden, graut mir. Und es ist gut wie es ist. Wo vieles möglich bleibt.

Dieser Beitrag wurde unter aufgenommen, erlebt, gedacht veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.