D… Fields

(after Matthew Arnold)

The grass will dry today.
The sun is full, the ground lies fair
Under my seat; – on Leitrim gley the hay
Dries or is gone; the nearby mountain stands
Glowing and vast, above this tranquil spot.
Come and sit down, sweet is the summer-air!
Not just from the long rows we got
Where the wind meets the sun-lit lands.
Look here! See the contented stare
Of sheep: the cud drawn back, and flung
At its return, up in the ruminants,
Chewing begun, and ceased, and then again begun
With constant rhythm slow, – in none
Of this a taste of sadness swung.

Epicurus long ago (I guess)
Saw it on the Aegean, and it brought
Into his mind the imperturbed happiness
Of ataraxia; we
Find also in the rhythm a thought,
Watching it in this distant northern breeze.

note: “Ataraxia, Greek: unperturbedness, serenity, peace of mind. The Epicureans taught that ataraxia is the essential ingredient in happiness, the most desirable state of human existence.” The Penguin Dictionary of Philosophy

Klingt nicht so ganz nach mir, gell?
Es handelt sich ja auch um eine Parodie auf die ersten zwei Strophen eines Gedichts von Matthew Arnold, das ich im Lesekreisel einstellen will, wenn ich mal einiges dazu zusammengeschrieben habe. Ich fand den Rhythmus und die Sprache des Originals “intriguing”, nicht aber das Miesepetrige der Stimmung und des Inhalts, deshalb habe ich es, sprachlichen Aufbau so weit wie möglich erhaltend, vor etwas mehr als einem Jahr mit anderen Worten “gefüllt”.

Ach ja, wir haben wider Erwarten, wie gewünscht, fast so ein gutes Wetter wie in meiner Parodie. (Die auch eine Humoreske auf das hiesige Wetter ist.)

Wer den Titel des Originals als erster herausfindet, bekommt von mir eine Mütze aus der Wolle der in meinem Text erwåhnten Schafe.

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4 Antworten auf D… Fields

  1. debruma sagt:

    Leider, leider muss ich passen und bekomme keine Mütze 🙁

    Dieser Kommentar ist überfällig (nicht wegen der Mütze), sondern weil ich diesen Blog sehr gern und freudig lese. Das Unaufgeregte, Alltägliche zu verdichten, die kleinen Beobachtungen … ein Nachsinnen und ein Sein. Ich mag das, ich mag auch die Finken und wenn ich nun einen sehe, denke ich an Irland und Schafe

    • Christine sagt:

      Danke, debruma,
      vor allem fuer
      „Ein Nachsinnen und ein Sein“.

      Und dass du nun Finken mit Schafen verbindest, gefaellt mir gut.

  2. lorraine sagt:

    Lorraine Skies

    The rain falls straight today.
    The streets are wet; the wind, Lorraine,
    Won’t dry your fields; in your skies the clouds
    Play and hide blue; the dream of summer light,
    Shimmering and new, lost in the tranquil grey.

    (after Matthew Arnold, „Dover Beach“)

    Bonjour,
    Und danke für den Ausflug zu Monsieur Arnold!
    Hier hab ich’s gefunden …
    http://www.poetryfoundation.org/poem/172844
    Jetzt denke ich übers Emigrieren nach, der Regen tropft mir aufs Gemüt …
    Alles Liebe von hier,
    L.
    (die deinen Blog sehr schätzt)

  3. Christine sagt:

    Danke, Lorraine,

    und du warst schnell! Schoen, dass du gleich eine eigene Version gemacht hast.
    Die Adresse, wohin ich die Muetze schicken soll, laesst du mich am besten ueber die Kontaktadresse zu wababbel wissen.

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