Ur-laub

Dorthin begebe ich mich morgen Nacht, und da bleibe ich dann zwei Wochen lang.

Komisches Wort.
Ur-sprung siehe hier.

Ich erlaube mir dann mal.

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Omen

Ich machte dies Tier aus Tonresten, die übrig waren, nachdem ich was Eigentliches getöpfert hatte, ohne Plan, und was sich da manifestierte, erinnerte mich an ein Schwein. Und ich machte das die Woche, BEVOR die beiden Schweine hier auftauchten, und finde das immer noch bemerkenswert. Jetzt ist es fertig glasiert aus dem Ofen gekommen, leider viel heller als erwartet.

Aber da ist ja der schwarze Schatten. Und wer in der Skulptur selbst nicht so recht ein Schwein erkennen mag, mag vielleicht den Schatten vergleichen mit den Fotos hier.

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H-awthorns

in Mayflower.
Most awesome seen from a car passenger-seat on a sunless dry day under clouded grey sky, when the awful white lot overarches all vernal green in passing

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Ch-emo-therapie

hat Methode, oder? Moths, mother, era, Hemd, pie in the sky ch-art percent, ahem, emotion, mustard gas, war, mandrake, China hamster Herceptin, Carboplatin, hearing, Onko-logik, A-morph-ologie to me.

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G-arten

gewartet, alljährlich Verrecktes entfernt. Gejätet, gesät, gesteckt. Werden Bohnenranken, Tomatenpflanzen, andere Arten Früchte tragen? Erwartungvoll
Die Gärtnerin

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M-ei o Mai

Mai kam sonnenwarm an, und man mag nächsten Mittwoch von „Dürre“ hier munkeln, ganz offiziell. Meisen-nisten-in-Mauern-Zeit. Mein Meister zeigt uns ein kleines, türkisgrünes, ganzes Ei, wie Keramik, fand’s wo am Boden.
Steckt’s in ein Tuch, in die Hosentasche, putzt sich gedankenverloren Minuten später die Nase. Kaputt ist das Ei. M-ei o Mai!

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B-lau

der Himmel, aber nicht die Luft zwischen Hagelschauern liegen Lämmer nun mit Müttern,
siblings, andern kids, langgestreckt, aufgereckt, längst geleckt, langbeinig überall herum
rings und lechts, wenn wir zu Lidl fahrn und auf beiden Seiten gelber Ginster blüht.

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A-pril activity

Ich sägte den Buchen, noch unbelaubt, die untersten Äste – weit ausgebreitete Arme, verzweigt – ab, konnte nachher mich dort aufrecht bewegen.
Erfreute mich dann in spärlichem Sonnenlicht meiner eigenen Arme Kraft, und der meines Atems.

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Bye bye

Kein Tier hat je – ob in 9 Tagen oder länger – so viele Spuren hinterlassen wie die beiden Schweine.

Sie hätten von Herzen gerne noch lange weiter wühlen dürfen, aber das wäre unvernünftig und unverantwortlich von uns gewesen. Gestern wurden sie abgeholt und ins hiesige Tierheim gebracht, von wo sie hoffentlich zu ihren Besitzern oder auf einen richtigen Bauernhof umziehen werden.

Eigentlich haben wir hier ein gutes Schweinesetting, aber es ist nicht gut genug eingezäunt. Sie klettern über die hohen Wälle, die als Einfriedungen dienen, und von da konnten sie leicht auch in Nachbargärten wühlen gehen, oder runter auf die Hauptstrasse … Das hiess: dauernd aufpassen. Sie ruhen ja draussen nicht, sind ständig aktiv. Nur in der Nacht im Shed schliefen sie nebeneinander auf einem Haufen Heu. Wenn wir weg müssen, müssten wir sie einsperren. Und wir mussten in den letzten Monaten oft weg, und die Zukunft ist ungewiss.

Schade, sie hatten sich fast eingelebt. Das Einfangen im Shed war nicht einfach. Erst Grunzen, bedrohliches Schnauben, dann, mit Mühe festgehalten von Roland und Kiara, ein lautes Quietschen und Kreischen. Was Schweine für Laute von sich geben können! Davor waren sie still. Das lief also nicht harmonisch ab. Mist!

Mist haben sie uns auch hinterlassen, also Kot. An der Wand gegenüber vom Schlafplatz hatte jeder sein eigenes Klo, ausgewählt.

Und interessanterweise war der kleinere mit dem Stummelschwanz schw/eindeutig der dominantere.

Ich gab Kiara den Rest vom Schw/eintopf, den ich regelmässig gekocht hatte für sie mit. Als sie weg waren, heulte ich. Ihre vielen Spuren helfen nicht gerade beim Vergessen.

Aber wir sind dankbar für die kurze Zeit und die Erfahrung mit ihnen. Und wünschen ihnen ein gutes altes oder neues Zuhause.

Zwei neue Katzen/Kater sind seit ein paar Tagen auch hier aufgetaucht. Unser roter ist total damit beschäftigt, sein Gebiet zu verteidigen. Erstaunliche Zeiten hier gerade, tierisch.

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Besuch

Zwei kleine schwarze Schweine
erschienen heute hier alleine
– wir wissen nicht, woher –
und frassen den Vögeln das Futter vom Boden,
und wollen scheinbar bleiben, die beiden.
Wir versuchten, sie wegzutreiben,
auch die Hunde der Nachbarn probierten ihr Glück,
doch dreimal kamen die zwei zurück.
Begannen schon, den Boden umzuwühlen.
Ich hoffe, sie ziehen morgen weiter, denn
was tut man mit zwei kleinen
schlauen schwarzen Schweinen?

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